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Escort MKI 1968-1974

„Der Escort ist der direkte Nachfolger des millionenfach bewährten Ford Anglia, der seit 1959 gebaut und in aller Welt gefahren wird.

Von diesem erfolgsmodell haben die Ford-Konstrukteure alle guten Charaktereigenschaften für den Escort übernommen.

So wurde der Escort als Wagen der unteren Mittelklasse mit Fahreigenschaften ausgestattet, die die einer weit höheren Hubraumklasse zustehen würde.

Er ist ein leistungsstarkes, sportliches-robustes und zugleich komfortabel ausgestattetes Modell, das sicher einen großen Interessentenkreis ansprechen wird.“   (Zitat aus Austro Motor 2/1968)

So wurde der Escort bei der Einführung 1968 beschrieben und bis heute steht der Escort für Auto und Motorsport-Geschichte ersten Ranges.

Hier ein paar zeitgenösische Bilder und Reklamen:

Beitrag und Bilder Heinz Horvath

 

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FORD Capri I 1969-1973

Der Ford Capri, ein Pony-Car auf europäisch – mit dem Capri gelang dem deutschen Ford-Ableger der große Erfolg.

Wie das “Pony Car” Ford Mustang für Amerika war der Capri für den europäischen Markt, der „Traumsportwagen“.

Die sportliche Karosserieform mit der langen Haube und dem kurzen Heck kam beim Publikum an.
So mancher Familienvater entschied sich für den Capri – in welchem Auto mit Sportwagen-Feeling konnte man sonst eine vierköpfige Familie einigermassen bequem unterbringen?

Der Capri RS 2600 konnte es sogar mit einem Porsche aufnehmen.
Die Bandbreite der Motorisierung reichte aber auch für schnellere Fahrten.
Für die Rennstrecke wurde der Wagen auf drei Liter aufgebohrt und brachte 265 PS, 1973 sogar 325 PS.

Im Februar 1972 läuft der 500’000, im September 1973 der 1 Mio. und im Februar 1974 der 1,1 Mio. Capri vom Band. Am 7. September 1972 wird der Capri 73, unteranderem mit grösseren Heckleuchten, vorgestellt.

Hier ein paar zeitgenösische Impressionen:

Bericht von Heinz Horvath

 

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Motorcraft Werbung 1970-1979

Motorcraft von Ford war schon 1970 stark mit Werbung vertreten.

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Ford Reklame aus den 50ern

hier ein Auszug aus unserer Geschichtssammlung

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40 Jahre Ford Capri

Getrieben von Jugendkult und Leistungsprinzip, scheint der vierzigste Geburtstag niederzugehen wie ein Schicksalsschlag – und dabei oftmals eine Mischung aus rückwärtsgewandter Melancholie und trotzig-sentimentaler Aufbruchsstimmung auszulösen.

Ford Capri Ford Capri

Ein emotionaler Mechanismus, der im übertragenen Sinn auch beim Auto greift. Allerdings werden in diesem Fall Facelifts, die Verschönerung von Proportionen und der Austausch von Komponenten eher mit Beifall bedacht als mit Kopfschütteln. Da ist das Auto im Vorteil. Ebenso in dem Umstand, dass es – mit vierzigjähriger Vergangenheit quasi ein Relikt der Steinzeit – dennoch von der Tatsache zehren kann, dass Dinosaurier heutzutage Kult sind, ob sie nun blutige Schneisen der Verwüstung durch die Kreidezeit gezogen haben oder auf vier Rädern für Adrenalinattacken auf asphaltierten Straßen gesorgt haben.

 

Artikel erstellt von René Sebestian

 

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Fords USA-D-F-GB-EU

Mit einem Kapital von 28.000 Dollar gründete Henry Ford in Highland Park, Michigan die Firma. Die Produktion begann mit einem 8 PS Automobil, dem Modell K, dem „König der Landstraße“.
In den frühen Jahren produzierte die Firma nur einige wenige Autos im Werk an der Mack Avenue in Detroit. Gruppen von zwei oder drei Männern arbeiteten an den Autos und setzten fremdbestellte Teile zusammen.
1908 erschien das bekannte „Modell T“. Die Firma war gezwungen, in ein größeres Werk umzuziehen, um mit dem Ansturm auf das Modell T mitzuhalten. Bis 1913 hatte man die Technik der Fließbandproduktion entwickelt. 1918 waren die Hälfte aller Autos in den USA Modell Ts.
In den 1920er Jahren verlor die Firma an Marktanteil. Das erklärte Ziel der Firma war es, ein günstiges Auto zu bauen, das sich jeder Arbeiter leisten konnte.

In Deutschland besteht Ford seit dem 18. August 1925 , zunächst als Ford Motor Company Aktiengesellschaft in Berlin.
Von 1939 an firmierte Ford unter Ford-Werke AG. Seit dem 26. November 2004 firmiert das Unternehmen als Ford-Werke GmbH.
Ford Werke in Deutschland (Köln, Berlin), den Niederlanden (Amsterdam) und Vichy -Frankreich (Poissy) produzierten viele Fahrzeuge der Deutschen Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges.
Ford erklärte, die Kontrolle über das deutsche Werk verloren zu haben, wohl um sich des Gerüchtes zu entledigen, man habe vom Zweiten Weltkrieg profitiert. Tatsache ist, dass bis zur Kriegserklärung Deutschlands gegen die USA annähernd die Hälfte der Aktien in deutscher Hand waren und die Werke ab diesem Zeitpunkt durch den Reichskommissar für die Behandlung feindlichen Vermögens verwaltet wurden.
Jedoch wurden die Ford Werke in Köln niemals von den Alliierten bombardiert und Ersatzteile aus der Produktion von Ford Deutschland passten mühelos an US-Fahrzeuge aus der laufenden Kriegsproduktion.
1950: 27. Januar: Ford US wird direkter Eigentümer der kontinentalen Ford-Unternehmen, die bisher von Ford Britain koordiniert wurden.
1950 Oktober: Die auf der Olympia Motor Show präsentierten Neumodelle Consul und Zephyr sind die ersten Fords mit selbsttragender Karosserie und obengesteuerten Motoren und die weltweit ersten Fahrzeuge mit McPherson-Federbein-Vorderachse, heutzutage Standard.

 

Artikel erstellt von René Sebestian

 

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Ford in Europa: Die ersten 105 Jahre

Ursprung des Konzerns ist eine von Henry Ford in Detroit 1903 gegründete Fabrik: die Ford Motor Company.

Ford ist in der ganzen Welt bekannt als amerikanische Marke und Symbol der Geschichte des Unternehmens in Europa bekannt.

Innerhalb weniger Monate von der Gründung der Ford Motor Company in Detroit am 16. Juni 1903, wurden die ersten zwei Fords nach London gebracht. Im März 1904 wurden die Fahrzeuge auf der Agricultural Hall Motor Show in der Landwirtschaft Halle von Islington vorgestellt.

Ein junger Mann namens Aubrey Blakiston, eröffnete eine Ford – Vertretung und bestellt ein Dutzend Ford Modell A. Er hatte einen Mietvertrag über einen Showroom in Long Acre/London das Zentrum des Kraftfahrzeughandels. Es dauerte ein Jahr bis er die ersten zwölf Autos verkaufte. Dies waren die Anfänge von Ford Europa.

Artikel erstellt von René Sebestian

 

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zum 100 Jahr Jubiläum des Ford T-Modell

ford-logo1903 gründete Henry Ford die Ford Motor Company. 19 Typen entwickelte er (viele davon blieben bloß Prototypen), bis nach den ersten Erfolgstypen N und S, 1908 das T-Modell folgte. Ziel war es ein einfach zu bedienendes, reparaturfreundliches Auto zu entwickeln, kostengünstig um die Massen zu motorisieren.

Ab 1914 wurde das Modell T, vom Volk „TIN LIZZY“ genannt, als weltweit erstes am Fließband erzeugtes Auto gefeiert. Mit dieser Produktionsumstellung senkte Ford den Verkaufspreis von $ 850,- auf $ 370,-. Ein leistbarer Wagen für alle war geboren. Wagenfarbe zwischen 1915 und 1925 war ausschließlich schwarz. („Sie können den Wagen in jeder Farbe haben, sofern sie schwarz ist“ soll Henry Ford formuliert haben). An Spitzentagen wurden bis zu 9.000 Stück dieses Autos produziert.

 

Henry FordFord hielt lange, ökonomisch gesehen zu lange, an diesem Modell fest, denn in den letzten Produktionsjahren baute die Konkurrenz bereits modernere Wagen. Erst 1927 wurde das Modell A, als Nachfolgemodell, der Öffentlichkeit präsentiert. Zwischen 1908 und 1927 wurden in Amerika 15 Millionen Ford T gebaut. Bis 1972 war die Blechliesel das meistverkaufte Auto der Welt, dann wurde ihm dieser Titel vom VW-Käfer abgenommen.

Die Konstruktion: einfacher Leiterrahmen, Stahlkarosserie über Holzgerüst aufgebaut, geschmiedete Deichselachsen, Blattfedern. Seitengesteuerter Vierzylinderreihenmotor aus Grauguss – 2,89 I Hubraum, 3-fach gelagert, Flachstromvergaser, Planetengetriebe, 2 Gänge, keine Vorderradbremsen, 20 PS bei 1800 U/m, 42 mph, was 67 km/h entspricht, viele Karosserievarianten ab Werk. u.a. Cabriolet (Runabout), Limousine (Tudor), Lastwagen (One-Ton-Truck).

Das Ford T Modell ist durch seine einfache Konstruktion und relativ unkomplizierte Ersatzteilsituation ein sehr beliebter Oldtimer. Etwa 1% der produzierten Wagen existiert heute noch.

Ford Model T – Wettbewerb: Lässt sich eine einzigartige Erfolgsstory wiederholen?

Als einzige europäische Universität ist die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen mit dem Institut für Kraftfahrwesen Aachen (ika) an diesem Wettbewerb beteiligt. 75.000 Euro hat jede der fünf Universitäten – die anderen vier befinden sich in den USA und Australien – für das Projekt als Unterstützung vorab erhalten. Ausgewählte Studenten aus unterschiedlichen Semestern sollen ein innovatives Fahrzeugkonzept entsprechend den Anforderungen zukünftiger Mobilität entwickeln. Am 1. September müssen die Wettbewerbsergebnisse bei Ford in den USA eingereicht werden und pünktlich zum 100. Geburtstag des Model T am 1. Oktober 2008 werden von der fünfköpfigen Ford Jury zwei Gewinner bekannt gegeben, die für ihre Universität jeweils ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro erhalten.

„Wir sind sehr stolz darauf, von Ford die Möglichkeit erhalten zu haben, dass wir uns als einziges europäisches Institut dieser komplexen Herausforderung stellen dürfen. Zwar wird sich die Erfolgsgeschichte des Model T aufgrund anderer gesellschaftlicher und ökonomischer Gegebenheiten nicht eins zu eins wiederholen lassen. Aber ich bin sicher, dass wir mit unserem Konzept ein neues Kapitel der Automobilgeschichte aufschlagen werden“, sagte Professor Dr. Stefan Gies, Geschäftsführer des ika.

Die fünf Universitäten haben bei dem Wettbewerb ein zuverlässiges Fahrzeug mit geringem Gewicht für mindestens zwei Personen zu entwickeln. Vor allem aber soll die Studie Lösungen für eine nachhaltige, individuelle Mobilität aufzeigen. Darüber hinaus soll das Fahrzeug eine Mindestreichweite von 200 Kilometern haben und darf nicht mehr als $ 7.000,- US Dollar kosten.

„Das Model T war ein Produkt höchster Ingenieurskunst. Wie kein anderes Fahrzeug hat es das Leben und die Arbeit von Millionen von Menschen beeinflusst. Mit diesem Wettbewerb stellt die Ford Motor Company Studenten vor die große Herausforderung, ein Fahrzeug von vergleichbarer Bedeutung – natürlich angepasst an heutige Verhältnisse und zukünftige Anforderungen – zu konzipieren,“ sagte Paul Mascarenas, Fords Vize-Präsident für die globale Produktentwicklung und Mitglied der Wettbewerbsjury.

Eine Legende wird gefeiert. In den kommenden Monaten wird es weltweit eine Reihe von Veranstaltungen und Feierlichkeiten im Zeichen der historischen Bedeutung des Model T geben. So wird die Tin Lizzie im Juli an der „Le Mans Classic“ und im Oktober an der „Raid Figuera da Foz – Lissabon“ teilnehmen sowie an einigen sogenannten „Jahrhundertfahrten“.

Ungarn nimmt beim Model T eine Sonderrolle ein: der ungarische Ingenieur Joszef Galamb gilt als rechte Hand Henry Fords bei der Entwicklung des Klassikers. Daher hat Ford Ungarn mit Galambs ehemaliger Universität einen eigenen Studenten-Wettbewerb für Maschinenbau-Studenten ausgerufen, ein Model T für das 21. Jahrhundert zu entwickeln.

Ford T 1915 Ford T Roadster 1923

Ford Model T: Daten und Fakten

  • 1. Oktober 1908: Bau des ersten Model T („Tin Lizzie/Blechliesel“)
  • Das Model T war das erste kostengünstige Fahrzeug in Massenfertigung mit standarisierten, austauschbaren Teilen.
  • Das Model T war mit einem 20 PS Vierzylinder-Motor ausgestattet, der eine Höchstgeschwindigkeit von zirka 72 Stundenkilometern, wog 600 Kilogramm und verbrauchte 11-18 Liter pro hundert Kilometer.
  • 1913 revolutionierte die Einführung des Fließbands für das Model T die industrielle Fertigung.
  • 1921 lag der Marktanteil des Model T an der weltweiten Automobilproduktion bei 57 Prozent.
  • Mehr als 15 Millionen Model T wurden bis zu seiner feierlichen Produktionseinstellung am 26. Mai 1927 verkauft. Dieser Rekord wurde erst in den Siebziger Jahren gebrochen.
  • Henry Ford bezeichnete das Model T als „Weltauto“, ein kostengünstiges, zuverlässiges Fahrzeug, das leicht instand gehalten werden konnte und die damalige schlechten Straßenverhältnisse mit Bravour meisterte.
  • Am 18. Dezember 1999 wurde das Model T von einer Jury bestehend aus 133 Automobiljournalisten und -experten zum „Auto des Jahrhunderts“ ernannt und ließ rund 700 Kandidaten hinter sich.

Ford Fabrik Ford Fabrik (innen)

Artikel erstellt von René Sebestian
Quellennachweis
Ford A.G

 

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Reklame aus den 70ern

Mit den Jahren hat sich die Werbung verändert.
Typisch bunt präsentieren sich unsere Ford’s aus den 70er-Jahren.

 

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